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Ein modernes Designprinzip, angewandt auf die SAS-Makro-Programmierung: Das Inversion-Of Control-Konzept

Zusammenfassung

Das Software-Architekturkonzept "Inversion of Control" (IoC - deutsch etwa: Steuerungsumkehr) ist ein Programmierprinzip, das häufig in der objektorientierten Programmierung verwendet wird. Es besagt, dass man Quellcode besser wiederverwendbar macht, indem man allgemeingültigen, wiederverwendbaren Code unabhängig macht von speziellem, problemspezifischem Code. Der Programmfluss und damit die Steuerung werden durch die Verwendung eines „Callback“-Mechanismus umgekehrt, Code auf einer niedrigeren Abstraktionsebene ruft Code auf einer höheren Ebene auf. Dies ist eine Umkehrung des Kontrollflusses, der bei der traditionellen prozeduralen Programmierung verwendet wird. 

Der große Vorteil von IoC ist, dass man besser wiederverwendbaren Code erhält, dass man Programmteile entkoppeln kann und dass es bei Änderungen weniger Seiteneffekte gibt. 

Die Verwendung von IoC ist nicht auf objektorientierte Programmiersprachen beschränkt. Dieser Artikel zeigt anhand von einfachen Beispielen, wie man dieses Prinzip auf die SAS-Makro-Programmierung anwenden und dabei in den Genuss seiner Vorteile kommen kann. 

Autor

Dr. Patrick Warnat, Diplom-Informatiker der Medizin, Senior Software Ingenieur und Projektleiter bei HMS Analytical Software.

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