„Bei HMS finden wir für jede Herausforderung eine Lösung - nicht nur für technische.“

David Schäfer, Projektleiter und Senior Software-Ingenieur

Kunden

Die strategische Modernisierung des Data Warehouse bei der VPV Lebensversicherungs-AG

Die VPV: Ein mittelständischer Versicherer

Die VPV Versicherungen (kurz VPV) ist ein deutsches Finanzdienstleistungsunternehmen, dessen Kerngeschäft in den Bereichen Vorsorge, Vermögensbildung und Absicherung liegt. 1827 als Sterbekasse für Postbeamte gegründet, blickt die VPV heute auf eine über 185-jährige Geschichte zurück und bietet mit mehr als 1.100 Mitarbeitern ein umfassendes Angebot an Versicherungen und weiteren Dienstleistungen für allen Kunden an.

Die Aufgabe: Modernisierung des DWH der VPV

2013 entschied sich die VPV für die Modernisierung des bestehenden Data Warehouse, um dieses zukünftig als zentrale Datenquelle innerhalb des Unternehmens zu etablieren. Neben diesem Ansinnen gab es aber auch praktische Gründe, die eine Modernisierung unabdingbar machten: Der Wartungssupport der damaligen SAS-Version lief aus und die Lösung Solvara (zur Einhaltung von Regulatorien aus Solvency II) sollte direkt an das DWH angebunden werden. Außerdem war man im Zuge der Modernisierung bestrebt, den Automatisierungsgrad einzelner Prozesse zu erhöhen.

HMS unterstütze hierbei im Vorfeld bereits bei einer unabhängigen Marktsichtung. Die Entscheidung fiel auf SAS und dem Datenmodell SAS DDS for Insurance. In einem gemeinsam von VPV, HMS und SAS Institute durchgeführten Projekt wurde begonnen, das neue DWH aufzubauen. Dabei wurden folgende Anforderungen bei der Konzeption berücksichtigt:

  • Sicherstellung der Datenqualität in Bezug auf Vollständigkeit und Konsistenz
  • Nachweisbarkeit von Datenänderungen
  • Automatisierung des Datenaufbereitungsprozesses
  • Dokumentation der Datenherkunft
  • Historisierung der Datenbestände
  • Automatisierte Anbindung von Solvara

Die Lösung: ein zukunftssicheres und effizientes Datawarehouse

HMS war für die Entwicklung des konzeptionellen Rahmens, der für die erfolgreiche Durchführung des Modernisierungsprojekts notwendig war, zuständig. Die Experten des Beratungshauses entwarfen die grundlegende Architektur des Data Warehouses. Die Sicherstellung von Entwicklungsstandards und Revisionssicherheit war dabei ebenso Bestandteil des Projektes wie die Definition eines durchdachten und anwenderfreundlichen Beladungsprozesses.

Eines war dem Kunden besonders wichtig: Die Datenqualität. Mit Hilfe von SAS DI-Studio wurde dafür ein Benachrichtigungskonzept umgesetzt, um Fehler in den Datenbeständen schnell und zuverlässig transparent zu machen.

Stichwort "Sicherheit": Zentrales Element in diesem Umfeld ist die Orchestrierung der Benutzerrechte. Im Rahmen des Projektes wurden von HMS die in LDAP vorhandenen Benutzerinformationen ausgelesen und auf die Berechtigungen der Cubes im DWH angewandt.

Und schließlich: Die Datamarts. Damit die Fachbereiche die zur Verfügung stehenden Daten (z. B. Call-Center-Daten, Bloomberg-Marktdaten, Aufgabenlisten von Sachbearbeitern) sinnvoll nutzen können, müssen diese aus den Quellsystemen über das DWH in die Datamarts geladen werden. Die dafür notwendigen Prozessschritte wurden von HMS konzipiert, ebenso wie der Entwurf und die Entwicklung einiger Datamarts selbst. Neben dem technischen Verständnis der HMS-Consultants war die Fachexpertise an dieser Stelle besonders wichtig, damit die Bedürfnisse der Nutzer angemessen berücksichtigt werden konnten.

Gemeinsam erfolgreich – das Dreigestirn VPV, HMS und SAS

Ein maßgeblicher Erfolgsfaktor war die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Beratern des Software-Herstellers SAS, den Mitarbeitern von HMS und den VPV-Experten in IT und Fachbereich. Ein stetiger und intensiver Dialog mit allen Beteiligten führte letztendlich dazu dass die fachlichen Anforderungen optimal bei der technischen Umsetzung berücksichtigt werden konnten.